Prüfungen

Ziel ist der Gesellenbrief und damit der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zum Facharbeiter/in im Metallbauhandwerk. Die sog. gestreckte Gesellenprüfung, bei der die Fähigkeit zur Bearbeitung eines komplexen Kundenauftrages nachgewiesen werden soll, setzt sich aus einem Teil 1 und einem Teil 2 zusammen. Gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt die Gesellenprüfung Teil 1, die mit 40% zum Gesamtergebnis beiträgt. Nach insgesamt dreieinhalb Jahren wird die Ausbildung mit der Gesellenprüfung Teil 2 (60% am Gesamtergebnis) abgeschlossen.

Abschlüsse

Wer die Berufsschule erfolgreich durchlaufen und die Gesellenprüfung erfolgreich bestanden hat, erhält den Sekundarabschluss I -Realschulabschluss.

Wer im Abschlusszeugnis der Berufsschule zudem einen Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 sowie im Fach Deutsch/Kommunikation, in einer Fremdsprache und dem berufsbezogenen Lernbereich mindestens befriedigende Leistungen nachweist, erwirbt den Erweiterten Sekundarabschluss I.

Weiterbildung

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer metalltechnischen Ausbildung kann man eine Meisterschule besuchen und die Meisterprüfung ablegen, die zum Führen eines eigenen Betriebes und zur Ausbildung des metalltechnischen Nachwuchses berechtigt. Auch die Weiterbildung zur Technikerin oder zum Techniker ist möglich sowie das Studium an einer Fachhochschule (Abschluss: Diplom-Ingenieur, Bachelor, Master) nach erfolgreichem Besuch der Fachoberschule (FOS – Klasse 12)

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